Mastgeflügel
Auch das Mastgeflügel hat bei uns freien Auslauf. Die Tiere bewegen sich gerne an der frischen Luft und sonnen sich. Sollte es einmal zu heiß werden, bevorzugen sie ein schattiges Plätzchen unter einem der vielen Büsche und Bäume auf den eingezäunten Wiesen. Den ganzen Tag haben sie aber auch die Möglichkeit, sich in ihren hellen und luftigen Stall zurückzuziehen, was sie bei Wind und Regen auch gerne tun.
Wir haben kräftige und robuste Tiere, positiv unterstützt durch Fütterung, Haltung und ausreichendes Platzangebot. Außerdem betreut Oma das Geflügel und die eierlegende Hühnerschar samt Hahn.

Fütterung des Mastgeflügels
Gänse und Enten werden neben dem Weidegras zusätzlich mit unserem Hafer gefüttert. Daneben lieben sie auch Löwenzahn und Möhren. Außer Gras bevorzugen Puten - wie Hähnchen - Weizen, Gerste und Mais.
Masthähnchen sind ganz ruhige Tiere und richtige "Stubenhocker". Sie verlassen ihren Stall nicht gerne. Sie genießen ihren mit Stroh und Sand ausgestreuten Stall. Zur Federpflege drehen sie sich gerne im Sand und picken ihn auch mit auf. Er unterstützt eine gute Magentätigkeit. Gerne sitzen die Tiere auf einem höheren Sitz, um einen guten Überblick zu haben.

 
 
Geflügel

Hühner, Puten, Gänse und Enten
Der ganze Stolz unserer Oma sind unsere Hühner. Sie werden täglich mindestens zweimal von ihr versorgt. Hierzu zählt das Füttern, Kontrollieren, ob genug Wasser fließt und den Stall frisch mit Stroh einzustreuen.
Morgens werden die Luken geöffnet, damit die Tiere am Tag den Auslauf nutzen.
Die erste Runde geht Oma immer mit, um die Weide zu kontrollieren, eventuelle Außennester aufzuspüren und Löcher im Zaun zu entdecken.
Es stehen drei Hühnerweiden und eine Ersatzwiese zur Verfügung. Je nach Wetterlage sind fast alle Tiere draußen. Abends und bei Regen bevorzugen sie den Stall. Dann schließt Oma auch die Luken.
Auch zum Schutz der Hühner müssen nachts die Eingänge verschlossen werden. Weil wir sehr außerhalb liegen, kommen doch gerne einmal Füchse und Marder vorbei. In diesem Sommer holte der Fuchs Moritz, unseren Gänserich, der schon drei Jahre bei uns lebte und mit aufpasste. Ein Marder holte 24 Hühner.

Die liebste Arbeit von Oma ist es jedoch, die Eier zu sammeln und zu zählen. Sie reinigt die Eier vorsichtig und sortiert sie nach Form, Farbe und Größe. Wir haben braune, weiße und grüne Hühnereier.

Das Futter für die Hühner
besteht aus Weizen, Gerste, Mais, Hafer, Sojaschrot und Muschelkalk. Es wird teilweise gemahlen, aber wir bieten ihnen einen Teil im ganzen Korn an. Hühner picken gerne.
Zusätzlich picken und fressen sie das Weidegras, Sand, Käfer, Schnecken und anderes Kriechzeug.